Fazit Teil 1 – Was ich für mich persönlich mitnehme.

So. Ein halbes Jahr bloggen ist vorbei, da der Link zu diesem Blog in dieser Woche an meinen Dozenten gehen muss, damit ich für die ganze Sache hier auch eine Note bekomme. Ich habe viel herausgefunden und viel gelernt, was ich in dem heutigen und dem morgigen Beitrag präsentieren möchte. In diesem Beitrag geht es darum, was ich persönlich für mich mitnehme, ob ich denke, dass dieser Blog zu meinem Lernerfolg beigetragen hat und was ich sonst so darüber denke. Im zweiten Teil des Fazits, welches morgen veröffentlicht wird, geht es darum, was ich denke, über Online-CRM bei Foursquare® herausgefunden zu haben.

Zuerst einmal zu den harten Fakten: Es sollte um CRM gehen, um Online-CRM und um Foursquare®. Ich wollte herausfinden, wie CRM bei Foursquare® funktioniert und habe festgestellt, dass es gerade bei diesem Fallbeispiel viel Facetten gibt, die betrachtet werden müssen, dazu aber morgen mehr.

Ausschlaggebend für diesen Blog war das Fach “Digitale Kommunikation”, in dem es darum ging, selbstständig einen digitalen Kommunikationsprozess zu untersuchen. Nur deswegen existiert dieser Blog und es wäre unverschämt zu sagen, dass man dies nicht für die Note sondern nur wegen der Sache ansich tut. Und weil es eben so ist, versuche ich für mich selbst herauszustellen, ob ich die gestellten Anforderungen erfüllt habe oder nicht. Drüben bei DigitalFit habe ich gelesen, dass es auf die Punkte Reflexion, Themenbezug, Einordnung, Kollaboration und Medienintegration ankommt, ob man dieses Fach gut bestehen kann. Genau wie Fabian möchte ich versuchen, zu den genannten Punkten Stellung zu beziehen:

  • Reflexion: Ja der Lernprozess. Ich denke, dass dieser leider für Außenstehende etwas verworren daherkommen könnte. Ich für mich persönlich kann sagen, dass ich versucht habe, strukturiert und trotzdem abwechslungsreich an die Sache heranzugehen. Von Theoretischen Grundlagen über Selbsversuche bis zum Fazit war eigentlich alles dabei.
  • Themenbezug: Zu Themenbezug kann ich das gleiche sagen, wie zur Reflexion. Ich habe versucht, viele Facetten des Themas abzudecken. CRM, Digitale Kommunikation, Social Media, Selbstversuche. Und trotzdem habe ich immer den Sprung zur Ursprungsfrage gefunden. Denke ich zumindest.
  • Einordnung: Dass auf einem Blog eher lockerer geschrieben wird, sollte klar sein. Trotzdem denke ich, dass ich die nötige Wissenschaftlichkeit nicht vernachlässigt habe. Quellen sind immer angegeben, Verweise aufgeführt. Und unter Literatur ist ja nochmal alles zu finden, was ich genutzt habe. Wissenschaftlich aber locker!
  • Kollaboration: Das mit dem Interaktiven Lernprozess ist so ein Ding. Wenn geschätzte 60 Studenten gleichzeitig einen Blog betreiben müssen und dann noch kollaborieren sollen, dann wird das Ganze zu einem Gebuhle um Aufmerksamkeit und Kommentare. Das bringt zwar Interaktion, die aber zum Teil sehr gezwungen wirken mag, so schade das für die einzelnen Blogs auch sein mag. Auch wenn dieser Blog nicht vor Kommentaren explodiert ist und meist die gleichen Leute kommentieren, hat doch ein guter Austausch stattgefunden. Vorallem mit dem Kollegen kaffeecup, was darauf zurückzuführen ist, dass die Themen sich ähneln und eine Zusammenarbeit oft möglich war. Insgesamt kann ich sagen: Kollaboration ist möglich, aber nicht auf Biegen und Brechen.
  • Medienintegration: Ich denke, ich habe Medien immer genutzt, wenn sie nötig und sinnvoll waren. Zu viele Bilder sind auch nicht gut und lenken vom Thema ab. Ich habe versucht, meine Gedanken auch schon mal in Bilder zu fassen, was man an meinem CRM-Schema sehen kann. Auch mit meinem Kollegen kaffeecup habe ich eine Grafik zu Gamification entwickelt, was ja auch wieder auf Kollaboration schließen lässt. Externe Medien wurden ebenfalls eingebunden. Zum Lernerfolg in dieser Hinsicht ist zu sagen: Rechtlich habe ich einiges gelernt.

Ich denke also, dass ich notentechnisch nicht auf dem allerschlechtesten Weg bin. Auch für mich persönlich habe ich eine ganze Menge mitgenommen. Ich habe mich in das Thema Consumer Relationship Management eingearbeitet und das am Beispiel der App Foursquare®, die ich vorher nie benutzt habe. So konnte ich diese App selbst ausprobieren und habe festgestellt, dass sie, wie jede andere auch, ihre Vor- und Nachteile hat. Viele Bestandteile von CRM kannte ich schon, aber so im Zusammenhang habe ich noch nie alles gesehen. Nun bin ich schlauer.

Was ich aber zusammenfassend sagen kann und was wohl für mich einen Hauptgewinn aus diesem Projekt darstellt, ist die Tatsache, dass ich wieder die Lust am Schreiben entdeckt habe. Ich habe nicht nur eine Menge gelernt, sondern auch gemerkt, dass 2 Jahre Schreibpause zwar gut waren, aber so langsam doch genug sind. Zusammen mit kaffeecup steht ein Projekt in den Startlöchern, an dem auch nach dem Ende dieses Projektes weitergearbeitet wird. Und das mit den gewonnenen Erfahrungen mit einer gewissen Professionalität aufwarten kann.

Und wie war für euch die Erfahrung, einen eigenen Blog mit einem festen Thema zu betreiben? Was nehmt ihr mit, also außer der Note für das Projekt?

 

3 Gedanken zu „Fazit Teil 1 – Was ich für mich persönlich mitnehme.

  1. Wissenschaftlich aber locker!
    Das fasst es eigentlich ganz gut zusammen :D Ab und zu habe ich mal bei dir reingeschaut, weil mich einfach dein Schreibstil total angesprochen hat! (Im Gegensatz zu manch anderen Kommilitonen, die eine eigene Facharbeit aus dem Blog gemacht haben…)
    Deswegen freue ich mich um so mehr darüber, dass du die Liebe zum Schreiben wieder gefunden hast – ich bin gespannt auf euer neues Projekt :)
    Auch mit der “gezwungenen Zusammenarbeit” stimme ich dir zu. Ich persönlich hatte keine “Learning Community” und bin auch ohne ganz gut ausgekommen. Ob das nun Minuspunkte bei der Bewertung deswegen geben wird, bleibt abzuwarten. Aber ich fand’s auch ein bisschen doof, da auf Zwang etwas auf die Beine zu stellen :/

  2. Absolut passendes Fazit! Das mit der Kollaboration sehe ich ähnlich schwierig. Bei uns hat es jedoch, wie ich finde, super funktioniert. Ich fand den gegenseitigen Austausch wirklich wichtig. Die Anforderungen sehe ich auch als erfüllt an. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und wir haben einiges mitgenommen.

  3. Ich würde sagen da kann ich dir nur Recht geben!Ich hab das Gefühl das du alles abgedeckt hast, was irgendwie wichtig (oder zumindest interessant) ist! Und da die ganze CRM Geschichte ja wirklich umfangreich ist, ist es auch verzeihbar, falls mal was nicht zu hundert Prozent abgedeckt sein sollte. Gut gemacht ;)

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